Freiwillige Zusatzrente


Freiwillige Zusatzrente

Für Beschäftigte mit und ohne Pflichtversicherung

Alle Ihre Beschäftigten können eine freiwillige Versicherung bei der KZVK abschließen. Dies ist möglich, solange sie sich in einem Arbeitsverhältnis befinden. Eine Pflichtversicherung hingegen muss bei dem Beschäftigten nicht vorliegen. So ist es zum Beispiel auch denjenigen möglich, sich freiwillig zu versichern, die von der Zusatzversorgungspflicht befreit sind. Als Arbeitgeber können Sie ebenfalls zugunsten Ihrer Beschäftigten Beiträge in die freiwillige Versicherung einzahlen. Auf diese Weise verhelfen Sie Ihren Mitarbeitern neben der Pflichtversicherung zu einer höheren Altersversorgung.  

Fortführung der freiwilligen Versicherung

Die freiwillige Versicherung kann grundsätzlich auch dann fortgeführt werden, wenn das Arbeitsverhältnis endet. Der Versicherte muss die Fortführung innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beantragen, sonst wird die Versicherung in eine beitragsfreie Versicherung umgewandelt. Der Versicherte behält dann seine bis zum Zeitpunkt des Ausscheidens erworbene Anwartschaft.

Berechnung der monatlichen Rente

Zur Berechnung der monatlichen Zusatzrente wird der Jahresbeitrag ins Verhältnis zu einem Regelbeitrag von 480 Euro gesetzt und anschließend mit dem entsprechenden Altersfaktor multipliziert. Die Altersfaktoren sind abhängig vom Lebensalter, der zu berücksichtigenden Verzinsung und biometrischen Daten. Sie sind in der sogenannten Altersfaktorentabelle hinterlegt. Aus dieser Formel ergeben sich die Versorgungspunkte. Die Summe aller Versorgungspunkte wird dann mit einem Messbetrag von 4 Euro multipliziert, daraus ergibt sich die monatliche Rente.



Die individuelle Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter

Eine erhöhte Versorgungszusage ist eine individuelle Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter. Neben der Pflichtversicherung sagen Sie die Zahlung zusätzlicher Beiträge in eine freiwillige Versicherung zu. Damit verhelfen Sie Ihrem Mitarbeiter zu einer höheren Altersversorgung. Da die Beiträge arbeitgeberfinanziert sind, gelten für sie die gleichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Freigrenzen wie in der Pflichtversicherung.

Parallele Nutzung mehrerer Versicherungsarten

Verbleibt über die Arbeitgeberbeiträge hinaus ein steuerlicher Freibetrag, kann Ihr Mitarbeiter diesen zum Beispiel für eine Brutto-Entgeltumwandlung nutzen. Für Beiträge oberhalb der Freigrenzen kann er zusätzlich die Vorteile der KZVK-Riester-Rente in Anspruch nehmen. So können mehrere verschiedene Versicherungsarten mit ihren jeweiligen staatlichen Förderungen parallel genutzt werden. Beiträge in eine erhöhte Versorgungszusage werden zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt. Sie sind daher nicht zusatzversorgungspflichtig.