Glossar

Soziale Komponenten sind Versorgungspunkte, die Pflichtversicherten aus sozialen Aspekten gutgeschrieben werden. Für diese Versorgungspunkte liegt keine konkrete Arbeitsleistung oder ein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt zugrunde. Zusätzliche Versorgungspunkte werden zum Beispiel während einer Elternzeit und als sogenannte Zurechnungszeit in Fällen der Erwerbsminderung oder Hinterbliebenenversorgung gutgeschrieben.

Die bis zum Systemwechsel 2001/2002 erworbenen Anwartschaften der Versicherten wurden in Versorgungspunkte umgewandelt und als Besitzstand in das Punktemodell übertragen. Die sogenannte Startgutschrift informiert zur Höhe der Besitzstände. Die Berechnung der Startgutschriften der rentenfernen Versicherten wurde inzwischen von den Tarifvertragsparteien neu geregelt. Eine Neuberechnung durch die KZVK ist 2019 erfolgt.

Langfristige, in der Regel mehrjährige Ausrichtung eines Kapitalanlageportfolios unter Berücksichtigung verschie-dener Anlageklassen.

Das Teilzeitmodell ist eine Variante der Altersteilzeit. Hierbei wird die Arbeitszeit während des gesamten Zeitraumes der Altersteilzeit reduziert. Der Arbeitgeber zahlt ein aufgestocktes Altersteilzeitentgelt.

Abkommen mit anderen Zusatzversorgungskassen im kommunalen und kirchlichen Bereich, das Versicherten bei einem Arbeitgeberwechsel (alter und neuer Arbeitgeber bei verschiedenen Zusatzversorgungskassen) in der Regel ermöglicht, bereits erworbene Anwartschaften aus Pflichtversicherung auf die neue Kasse zu übertragen.

Siehe unmittelbar Zulagenberechtigte.

In der Riester-Förderung sind die Personen unmittelbar anspruchsberechtigt, die in der inländischen gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert oder diesen Personen gleichgestellt sind. Dazu gehören

  • freiwilligen Wehrdienst Leistende und Bundesfreiwilligendienst Leistende,
  • Beamtinnen und Beamte
  • Personen, die Kranken- und Arbeitslosengeld erhalten,
  • Personen in der Kindererziehungszeit (für jedes Kind max. drei Jahre) und
  • geringfügig Beschäftigte, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind.

Keinen Anspruch auf die Riester-Förderung haben

  • Personen, die in einer berufsständischen Versorgung versichert sind (zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte);
  • Personen, die freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind;
  • Rentnerinnen und Rentner sowie
  • geringfügig Beschäftigte, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei sind.

Siehe auch mittelbar Zulagenberechtigter.

Zum 1. Januar 2018 sind die Unverfallbarkeitsfristen im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) auf 3 Jahre bzw. 36 Monate verkürzt worden. Wir empfehlen, bei der Frage der Versicherungspflicht – neben der satzungsmäßigen Wartezeit – auch die neue Regelung des BetrAVG mit 36 Monaten zu beachten und die Beschäftigten abweichend von der Satzung bei der KZVK anzumelden.  

Mehr zur Unverfallbarkeit erfahren Sie in unserem Artikel Verkürzung der gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen

Finanzwirtschaftliche Methode zur Erfassung von Risiken für eine Geldanlage; wird in Euro oder Prozent angegeben. Value-at-Risk gibt den Verlust an, der in einem festgelegten Zeitraum mit einer definierten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird.

Wird von Versicherungen bestellt, um dafür zu sorgen, dass den aufsichtsrechtlichen Anforderungen Rechnung getragen wird. Er ist unter anderem dafür verantwortlich, die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen sicherzustellen.