KZVK Geschäftsbericht 2019

48 Geschäftsbericht 2019 Jahresfehlbetrag sinkt um 213 Millionen Euro Die Verwaltungskostenquote bemisst sich nach den Aufwendungen für den Ver­ sicherungsbetrieb im Verhältnis zu den Beiträgen und sonstigen satzungsmäßigen Einnahmen. Im Berichtsjahr erhöhte sie sich auf 1,1 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Der wesentliche Grund sind neben gestiegenen Personalkosten die Investitionen in das neue Finanzierungssystem sowie in die Infrastruktur der KZVK. Darüber hin- aus haben sich die durch den Forderungsverzicht geringeren Beitragseinnahmen erhöhend auf die Verwaltungskostenquote ausgewirkt. Demgegenüber steht eine positive Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen. Jahresergebnis Das im Jahr 2019 erwirtschaftete Jahresergebnis beträgt-25.231 T€. Der Jahres- fehlbetrag ist damit um 213.138 T€ geringer als im Vorjahr. Das Vorjahresergebnis war geprägt durch Sondereffekte im Kontext der Zusammen- legung der beiden Abrechnungsverbände sowie der damit einhergehenden Neu- ausrichtung des Finanzierungssystems ab 2020 für die Pflichtversicherung. Im Zuge dessen wurden Rückstellungen gebildet für Zahlungen von zur Stundung angebotenen Finanzierungsbeiträgen der Jahre 2016 bis 2018 nebst Nutzungs­ entschädigung in Höhe von 190.776 T€ sowie Einzelwertberichtigungen für die in den Forderungen enthaltenen, von Beteiligten in Anspruch genommenen Stun- dungsangebote auf den Finanzierungsbeitrag in Höhe von 49.434 T€. Ohne diese Sondereffekte wäre im Vorjahr ein in etwa ausgeglichenes Jahresergebnis ausge- wiesen worden.

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