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Die Geschichte der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse

Die zusätzliche Altersversorgung von Angestellten im kirchlichen und karitativen Dienst in den Diözesen Deutschlands war in ihren Anfängen uneinheitlich. So wurden nicht alle Beschäftigten versichert. Die Versicherungen, die es gab, wurden bei unterschiedlichen Versorgungseinrichtungen wie zum Beispiel bei Pensionskassen, verschiedenen Hilfswerken, der Selbsthilfe, der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder oder kommunalen Zusatzversorgungskassen durchgeführt oder es wurde für die Beschäftigten in der gesetzlichen Rentenversicherung eine Über- oder Höherversicherung durchgeführt. Das Leistungsniveau der Versorgung war deshalb sehr unterschiedlich.

Bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes führten die verschiedenen Altersversorgungssysteme, Finanzierungsformen und Beitragssätze jedoch zu Problemen. Die Versicherungen konnten nicht wie zum Beispiel oftmals Versicherungen privater Versicherer bei einem Arbeitsplatzwechsel auf andere Versicherer übertragen werden.

Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands beschloss daher die Gründung einer kirchlichen Zusatzversorgungskasse. So sollte es allen kirchlichen Arbeitgebern der Diözesen in der Bundesrepublik und Berlin ermöglicht werden, ab dem 1. Januar 1976 ihren Mitarbeitern eine zusätzliche, einheitliche Altersversorgung zu ermöglichen. Sie sollte mit dem öffentlichen Dienst vergleichbar und auf andere Zusatzversorgungskassen übertragbar sein.

Der Verband der Diözesen Deutschlands errichtete am 30. August 1976 die Kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK) als selbstständige kirchliche Einrichtung. Die KZVK wurde eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts.

Seit 1997 beteiligten sich auch kirchliche Arbeitgeber aus den neuen Bundesländern bei der KZVK.

2002 stellte die KZVK ihre betriebliche Altersversorgung von einem Gesamtversorgungssystem auf das Punktemodell um. Aufgrund des bereits aufgebauten Vermögens konnte gleichzeitig die Umstellung vom umlagefinanzierten Abschnittsdeckungsverfahren auf die kapitalgedeckte Beitragsfinanzierung erfolgen. Dadurch konnten die Versicherten bei der KZVK an der staatlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung teilnehmen. Zudem erweiterte die KZVK ihr Angebot mit der Einführung der freiwilligen Versicherung. Diese ermöglicht es den Beschäftigten ihre betriebliche Altersversorgung durch eigene Beitragsleistungen weiter aufzustocken.

Seit Gründung der KZVK sind mittlerweile mehr als 40 Jahre vergangen. In diesen Jahren ist die Zahl der versicherten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig gewachsen. So hat sich der Versichertenbestand in der Pflichtversicherung mit inzwischen mehr als 556.000 Versicherten vervierfacht. Hinzu kommen ca. weitere 705.000 beitragsfrei Versicherte. Mehr als 167.000 Rentner können ihren Ruhestand mit einer lebenslangen Zusatzrente von der KZVK genießen. Damit ist die KZVK eine der größten Zusatzversorgungskassen in der Arbeitsgemeinschaft kommunaler und kirchlicher Altersversorgung (AKA) e. V. und eine der größten Pensionskassen in der Bundesrepublik Deutschland.

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