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KZVK Reformpaket auf dem Weg

Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) hat unter Einbindung der KZVK ein umfassendes Koordinations- und Kommunikationsprojekt initiiert. Ziel ist, die wesentlichen Aktivitäten der KZVK zu koordinieren und zu kommunizieren. Außerdem soll die Einbindung aller Beteiligten gewährleistet und so die transparente und zukunftssichere Ausrichtung des Geschäftsmodells der KZVK intensiv unterstützt werden.

"Die anhaltende Null- oder Negativverzinsung von Staatsanleihen führt bei der KZVK wie bei vielen Pensionskassen mit Auszahlungsverpflichtungen zu einem Anpassungsbedarf sowohl bei der Anlagepolitik als auch langfristig bei den Arbeitgeber-Beiträgen", sagte Michael Klass, Vorstand der KZVK.

Bestandteile des Reformpaketes sind die Formulierung einer renditestärkeren, risikoorientierten Anlagepolitik sowie die Entwicklung von Szenarien für eine langfristige Finanzierung der Verpflichtungen.

Die 2014 vorgenommene Neubewertung der bestehenden Verpflichtungen der Kasse führte zu einer Deckungslücke von 5,5 Milliarden Euro. Es ist aber mit aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass die Kasse über Jahrzehnte hinweg kein Problem hat, ihren Rentenzahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die jährlichen Beitragseinnahmen übersteigen die Aufwendungen für Versicherungsfälle deutlich. Die Auszahlung von Renten ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

"Die grundlegende wirtschaftliche Situation der Kasse wird durch die Neubewertung mit Stärkung der Rückstellungen nicht negativ beeinflusst", so Michael Klass.

Darüber hinaus wird auch an einem Vorschlag für eine gestärkte Organ- und Aufsichtsstruktur gearbeitet, der noch in diesem Jahr den Gremien und der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Die Beratungsgesellschaft KPMG wurde Anfang 2016 beauftragt, die Koordination und die Kommunikation der Projektinhalte in enger Abstimmung mit den operativen Verantwortungsträgern, KZVK-Gremien sowie den VDD Gremien zu übernehmen.

Über die KZVK
Die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) wurde 1976 als selbstständige und kirchliche Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung mit Sitz in Köln gegründet. Sie hat den Status einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts und die Aufgabe für die Dienstgeber des kirchlichen und kirchlich-caritativen Dienstes in Deutschland eine betriebliche Altersversorgung durchzuführen. Mit nahezu 1,2 Millionen versicherten Personen, mehr als 154.000 Rentenempfängern, 15.800 Abrechnungsstellen sowie einer Kapitalanlage von über 17,9 Milliarden € gehört die KZVK mit rund 250 Mitarbeitern mittlerweile zu den größten Pensionskassen in Deutschland.

Kontakt für Medien:
Willy Wolfertz, willy.wolfertz@kzvk.de

 

 

Zuletzt aktualisiert am 20.4.2016.

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